Start Fragen zu den Tagesklassen/Vollzeitausbildungen Wie finde ich heraus, ob die Ausbildung für mich passt?

Wie finde ich heraus, ob die Ausbildung für mich passt?

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Was möchte ich im Beruf später gern machen? Das sollte die Kernfrage sein, um die sich Ihre Entscheidung dreht. Man könnte aber auch fragen: "Welche Fächer haben Sie auf der Schule am liebsten gemacht" bzw. "In welchen Fächern waren Sie (meistens) besser/schlechter"?

Grundsätzlich gehört zum Beruf, dass Sie ständig den Überblick behalten, was gerade im Verlauf eines Geschäfts "Ihrer" Firma mit "Ihren" Kunden gerade passiert. Sie müssen immer wissen, wer was bestellt hat, wo die Waren gerade sind, wo es zu Problemen gekommen ist, welche Papiere noch fehlen, was die Bank dazu sagt. Und das gilt nicht nur für einen, sondern für alle Kunden, denn es laufen immer mehrere Geschäfte gleichzeitig in einer Firma. "Nebenbei" müssen Sie mit den Leuten im Ausland telefonieren, ausländische Gäste empfangen, bei den Gesprächen in der Firma mit dolmetschen und jede Menge Papierkram den ganzen Tag hin- und her übersetzen. Außerdem müssen Sie verstehen, worüber Ihre Kollegen aus dem kaufmännischen oder technischen Bereich gerade reden, und Sie müssen deren Anliegen den Geschäftspartnern im Ausland verständlich machen. Sie kommunizieren also ständig in mehreren Sprachen mit verschiedenen Leuten aus diversen Fachgebieten.

Es gibt für jede berufliche Ausbildung einige Eckwerte, und hier können wir Ihnen als Sprachenschule folgende Tipps geben, nach denen Sie sich ein bisschen selbst einschätzen können:

  • Wenn Sie eine Begabung für Sprachen haben (und sich für Fremdsprachen begeistern), können Sie das sicher bis in die Grundschulzeit zurückverfolgen, denn Deutsch gehört zu Ihren Sprachen dazu und ist auch für die Ausbildung sehr wichtig.
  • Englisch hat man heute immer. In den allermeisten Fällen haben sich unsere Schüler freiwillig noch zu weiteren Fremdsprachen entschieden. Auf dem Gymnasium macht man sowieso eine zweite Fremdsprache (meistens entweder Französisch oder Latein), aber auf den Realschulen ist das teilweise freiwillig. Hatten Sie Spaß an den weiteren Fremdsprachen? Haben Sie auf dem Gymnasium vielleicht sogar zusätzlich noch eine dritte Sprache gemacht (oft Spanisch)?
  • Lesen Sie gern Zeitung, und interessieren Sie sich für Dinge, die in anderen Ländern passieren? Schauen Sie regelmäßig in die Nachrichten (nicht die auf RTL II)?
  • Können Sie sich schon mal darüber aufregen, wenn Sie unsauber oder falsch formulierte Ausdrücke lesen oder hören, oder wenn etwas einfach sprachlich schlecht klingt? Ist es Ihnen wichtig, die Kommaregeln, Groß- und Kleinschreibung sowie Fälle und Endungen im Deutschen korrekt anzuwenden?
  • Außer den Sprachen, die Ihnen so viel Spaß machen, sollten Sie auch bereit sein, einige andere neue Dinge zu lernen, die zum Teil eher trockener Stoff sind. Dazu gehört das Maschineschreiben und der professionelle Umgang mit den Office-Programmen, und dazu gehört ein breites Basiswissen über die Abläufe in einer Firma, in der Wirtschaft allgemein und über all die verschiedenen Vorschriften, Regeln, Formulare und Papiere, die die Zusammenarbeit zwischen den Firmen, Banken usw. regeln. Das ist kaufmännisches Wissen, aber dafür lassen wir den Teil heraus, der mit Mathematik zu tun hat: Kalkulation, Buchführung, Rechnungswesen...
  • Sie sollten von sich sagen können, dass Sie in der Lage sind, sich schnell in neuen Stoff einzuarbeiten. Das klingt vielleicht banal, aber wenn Sie sich überlegen, dass Sie vielleicht bei uns mit Französisch oder Spanisch neu anfangen und deshalb innerhalb von einem Jahr die Grundlagen einer Fremdsprache erlernen möchten (den größten Teil der Grammatik, tausende Wörter usw., also etwa das, was man so von der 6./7. bis zur 10. Klasse in Französisch macht) und darüber hinaus noch eine Menge Zusatzwissen und Fertigkeiten aus dem kaufmännisch/wirtschaftlichen Bereich, dann müssen Sie von sich sagen können, dass Sie in Ihrer bisherigen Schulzeit "gelernt haben, zu lernen". Damit ist nicht stures Auswendiglernen gemeint, sondern systematische Aneignung (das heißt: Verstehen) von Zusammenhängen. Dabei wird es Ihnen sehr helfen, wenn Sie sagen können, dass Sie genau diese Fächer am liebsten machen, aber lernen müssen Sie eben immer noch selber...
 

Schlagzeilen

Wussten Sie schon, dass es die Sprachschule Eilert seit über 50 Jahren gibt? 1960 fing alles mit einem Abendseminar mit sechs Schülern an. Eine Übersicht über unsere Aktivitäten der vergangenen Jahrzehnte finden Sie auf der Geschichtsseite.