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Endlich Abitur!

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Und was nun?

Viele Abiturienten beginnen eigentlich erst jetzt nach dem Abistress, sich nach Plätzen und Möglichkeiten für die kommenden ein, zwei Jahre umzuschauen. Wir sehen das in diesen Wochen immer wieder, und es ist auch ganz normal und verständlich. Natürlich gibt es eine Menge Möglichkeiten, von denen einige so unverbindlich sind, dass sie ohnehin alle Wege offen lassen - FSJ oder FÖJ, Praktika, Schnupperstudiengänge, Auslandsaufenthalte hier oder da... Da sollte man vielleicht einmal darüber nachdenken, ob sich diese Zeit auch zielgerichteter nutzen lässt.

Die P-Fächer und Ihre Zukunft

Mit Ihrer Wahl bestimmter P-Fächer für das Abi haben Sie ja bereits eine Vorstellung davon entwickelt, in welcher Richtung Ihre berufliche Laufbahn sich entwickeln könnte. Meistens zeigt die Wahl dieser Fächer Ihre Präferenz für bestimmte Wissensgebiete, die Ihnen schon seit der Grundschulzeit gut gelegen haben. Viele der Abiturienten an unserer Schule haben mindestens eine Sprache in die P-Fächer gewählt, oft hört man Deutsch und Englisch als P1 und P2 (denn auch Deutsch zählt dazu, nicht nur die Fremdsprachen), aber auch andere Kombinationen sind dabei. Viele haben irgendwie auch Französisch bis zum oder fast bis zum Abi durchgezogen, haben Spanisch als dritte Fremdsprache dazu genommen usw.
Gerade für die Schüler, denen die Sprachen also sowieso schon wichtig sind (und die in der Regel wenig Betonung auf Mathematik und Naturwissenschaften legen), liegt es also nahe, sich nach Ausbildungsmöglichkeiten in den Sprachen umzusehen. Unser Vorschlag lautet daher, auch eine Berufsfachausbildung in den Fremdsprachen in Betracht zu ziehen, wie sie bei uns angeboten wird. Sie verlieren dadurch nicht die Möglichkeit, später noch zu studieren, im Gegenteil gewinnen Sie sogar Wartesemester, ohne dafür aber in oft wenig zielführenden Warterunden abhängen zu müssen.

Aspekte der Ausbildung

Zwei wichtige Aspekte bietet so eine Ausbildung: Erstens können Sie Ihre Sprachkenntnisse professionell erweitern, und zweitens sind diese Kenntnisse später auch überall praktisch anwendbar. Selbst wenn Sie nicht vorhaben, tatsächlich als Fremdsprachenkorrespondent/in oder Übersetzer/in zu arbeiten, sondern noch was-auch-immer studieren oder eine zusätzliche Ausbildung machen möchten, werden Ihnen die Sprach- und Fachkenntnisse, die Sie bei uns erworben haben, immer wieder zugute kommen.
Es geht also bei unseren Ausbildungen nicht um wissenschaftliche, eher theoretische Betrachtungen der Fremdsprachen (Sprachgeschichte, Sprachforschung, vergleichende Grammatik, Syntaxanalyse...), sondern immer um Praxisfragen: Wie kann ich meine Sprachkenntnisse einbringen, wo werden diese Kenntnisse wirklich gebraucht, welche zusätzlichen Fachkenntnisse sind dafür erforderlich, und wie kann man dann beides zusammenbringen?

Meinungen

Wir haben uns unter den Abiturienten, die unsere Ausbildungen machen, umgehört. Die Frage war: "Was hat Sie bewegt, nach dem Abitur unsere Ausbildung zu machen?" Hier eine Auswahl ihrer häufigsten Antworten:

  • "Ich hatte sowieso die Sprachen im Abitur, und da lag es nahe, sich für eine sprachliche Berufsausbildung zu entscheiden."
  • "Eigentlich will ich gar nichts studieren, deshalb habe ich nach einer Ausbildung gesucht, die zwar kaufmännisch orientiert ist, bei der aber die Sprachen im Mittelpunkt stehen. Deshalb mache ich auch noch die Übersetzerausbildung, denn sie führt sprachlich auf ein sprachlich vergleichbares Niveau wie ein Studium."
  • "Nach dieser Ausbildung will ich unbedingt noch studieren, dann habe ich aber schon eine abgeschlossene Berufsausbildung und kann neben dem Studium damit schon Geld verdienen - viel besser als mit Aushilfsjobs."
  • "So eine fremdsprachliche Ausbildung ist mir wichtig. Wenn ich aber erst einmal studiert oder gearbeitet habe, wird es mir wohl schwerer fallen, wieder zwei oder drei Jahre die Schulbank zu drücken, als jetzt, wo ich noch daran gewöhnt bin."

Informationen

Wenn Sie in bisschen auf unserer Website stöbern, finden Sie bestimmt schon eine Menge Antworten auf Ihre Fragen. Darüber hinaus empfehlen wir Ihnen aber auch unsere Infomappen, die Sie z. B. über das Kontaktformular bestellen können. Außerdem ist für alle Interessenten obligatorisch ein persönliches Informationsgespräch vorgesehen, wo wir mit Ihnen über Ihre individuellen Fragen und Probleme sprechen wollen, bevor Sie sich endgültig entscheiden. Wichtig ist aber, dass Sie sich bald melden, denn wir können nicht beliebig viele Plätze anbieten, und auch wenn nach den Sommerferien noch ein bisschen Zeit ist vor dem Anfang am 1. September, sollten Sie rechtzeitig einen Termin dafür vereinbaren.

 

Schlagzeilen

Immer wieder werden wir und unsere Ausbildungen mit den Berufsbildenden Schulen bzw. Berufskollegs verwechselt. Dabei gibt es einige wichtige Unterschiede zu beachten.